Gear Guide
Von Sony bis Canon – wir zeigen euch unser aktuelles Kamera-Equipment, die besten Objektive für Vlogs und wie wir unterwegs filmen.
Das Herzstück unserer Produktionen schlägt im Vollformat. Wir setzen auf eine Kombination aus Sony und Canon Gehäusen, um für jede Situation flexibel aufgestellt zu sein. Während uns das Sony-System mit seinem unschlagbaren Autofokus und der überragenden Low-Light-Performance bei nächtlichen Street‑Food‑Touren begeistert, glänzt die Canon durch ihre wunderschönen, natürlichen Hauttöne und die intuitive Bedienung bei klassischen Vlogs. Jedes System hat seine Stärken, die wir gezielt ausnutzen.
Ein Kamerasensor ist immer nur so gut wie das Objektiv davor. Für unsere täglichen Vlogs nutzen wir weitwinklige Zoom-Linsen, damit wir uns selbst und genug von der Umgebung scharf einfangen können. Wenn es um cinematic Aufnahmen (B-Roll) geht, wechseln wir auf extrem lichtstarke Festbrennweiten (f/1.4 oder f/1.8). Das erzeugt diesen butterweichen, verschwommenen Hintergrund (Bokeh), der den Fokus voll auf das Motiv lenkt und unseren Videos den typischen Film-Look verleiht.
Um auch bei strahlendem Sonnenschein (wie am Strand von Barcelona oder in den Straßen von Mexiko) mit einer offenen Blende filmen zu können, nutzen wir variable ND-Filter. Diese funktionieren wie eine Sonnenbrille für das Objektiv. Zudem filmen wir fast ausschließlich in flachen Farbprofilen (Log), um in der Nachbearbeitung das Maximum an Dynamikumfang, Kontrasten und Farben herausholen zu können. Das erfordert zwar mehr Arbeit im Schnitt, sorgt aber für den unverkennbaren Sel & Nur-Look.